GESUNDHEITS-NEWS

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7 Tipps gegen Zahnfleischbluten


Auch die regelmäßige Kontrolle von Zähnen und Zahnfleisch beim Zahnarzt hilft gegen Zahnfleischbluten.

Einmal zu fest geputzt und schon blutet das Zahnfleisch – wer unter empfindlichem Zahnfleisch leidet, kennt dieses Phänomen. Mit diesen 7 Tipps stärken Sie Ihr Zahnfleisch, so dass Blutungen keine Chance haben.

Zähne nicht zu heftig putzen

Typische Ursache für Zahnfleischbluten ist die Zahnpflege selbst: Gefährdet ist, wer seine Zähne seltener als 2 Mal am Tag putzt oder eine zu harte, feste oder ausgefranste Zahnbürste benutzt. Ein weiterer Risikofaktor ist der gutgemeinte, aber zu grobe Umgang mit der Zahnseide, heißt es in Medical News Today. Auch Zahnfleischentzündungen sowie blutverdünnende Medikamente erhöhen die Anfälligkeit für Blutungen.

Wenn es blutet, pressen Sie so lange eine saubere Kompresse oder ein Stück Mull auf die betroffene Stelle, bis die Blutung aufhört. Auch kühlen hilft, z.B. mit einem Eiswürfel für ungefähr 10 Minuten.

Tipps für widerstandsfähiges Zahnfleisch

Im besten Fall entsteht Zahnfleischbluten erst gar nicht. Diese Tipps helfen, um Verletzungen am Zahnfleisch ganz zu vermeiden:

  1. Benutzen Sie die passende Zahnbürste! Bei empfindlichem Zahnfleisch sind weiche Zahnbürsten richtig. Wechseln Sie die Zahnbürste sobald sie ausgefranst ist, aber spätestens alle 3 bis 4 Monate. Putzen Sie Ihre Zähne zweimal am Tag für 2 Minuten, um das Zahnfleisch sanft abzuhärten.
  2. Sanft ist auch die Devise, wenn Sie Zahnseide benutzen. Lassen Sie sich beim nächsten Besuch in der Zahnarztpraxis zeigen, wie Sie schonend die Zahnzwischenräume damit reinigen.
  3. Manche Zahnärzt*innen empfehlen Mundspülungen, typische Wirkstoffe dafür sind Chlorhexidin oder Wasserstoffperoxid. Weil diese Mundspülungen jedoch die wichtige Bakterienkultur im Mund stören, empfiehlt es sich, sie nur über einen kürzeren Zeitraum von maximal zwei Wochen regelmäßig einzusetzen. Chemiefrei vorbeugen lässt sich mit Salzwasserspülungen: Lösen Sie einen halben Teelöffel Salz in 225 ml warmen Wasser auf. Spülen Sie sich damit mehrfach am Tag den Mund und spucken Sie die Salzlösung dann wieder aus.
  4. Gewöhnen Sie sich das Rauchen ab! Rauchen verengt die Gefäße und fördert Zahnfleischentzündungen.
  5. Vermeiden Sie Nahrungsmittel mit hohem Zuckeranteil und raffinierten Kohlenhydraten – sie erhöhen das Kariesrisiko und schaden so langfristig auch dem Zahnfleisch.
  6. Knabbern Sie zwischen den Mahlzeiten Karotten und Sellerie, der Peelingeffekt durch die Faserbestandteile von Gemüse und auch Vollkornprodukten mindert Zahnbeläge und fördert die Mundgesundheit.
  7. Gehen Sie regelmäßig zur Kontrolle zur Zahnärzt*in und lassen Sie Ihre Zähne regelmäßig professionell reinigen.

Wann muss Zahnfleischbluten zum Arzt?

Wenn Zahnfleischbluten sich nicht stillen lässt oder trotz oben genannter Verhaltensregeln immer wieder auftritt, ist der Gang zur Zahnärzt*in angesagt. Außerdem sollten Sie die Zahnärzt*in aufsuchen, wenn gleichzeitig Veränderungen an Zähnen, Zahnfleisch oder im Mund sowie Schmerzen und Fieber auftreten.

Quelle: Medical News Today

28.06.2022 | Von: Dr. med. Sonja Kempinski | Foto: YanLev/Shutterstock.com

Alleskönner für den perfekten Teint


All-in-one-Cremes sind praktisch und finden immer mehr Anwender*innen.

Sie nennen sich BB-, CC- oder DD-Cremes und gelten als Alleskönner in der pflegenden Gesichtskosmetik. Doch was steckt eigentlich in den Cremes, und, vor allem: Was leisten sie wirklich?

Breites Angebot in der Apotheke

Die erste BB-Creme wurde 1985 in Korea eingeführt und galt lange als Geheimtipp unter Stars und Sternchen. Seitdem hat das All-in-one-Prinzip einen weltweiten Siegeszug hinter sich gebracht. Inzwischen gibt es zahlreiche Varianten und Weiterentwicklungen, und auch die Ursprungsrezeptur der Erfinderin Christine Schrammek ist, leicht verändert, noch auf dem Markt vertreten. Daneben findet sich in der Apotheke ein umfangreiches Angebot vieler namhafter Vertreter, wie etwa Bioderma, LaRoche-Posay, Lierac und Vichy.

Grundprinzip der BB-Cremes ist es, die Gesichtshaut zu pflegen und gleichzeitig Unregelmäßigkeiten zu kaschieren – daher auch ihr Name „blemish balm“ (deutsch in etwa „Balsam gegen Makel“). Jede Variante hat ihre eigenen Zutaten, kombiniert werden pflegende, feuchtigkeitsspendende und tönende Inhaltsstoffe sowie ein Lichtschutzfaktor. Die speziellen Rezepturen sorgen dafür, dass die Tönung kleine Makel unauffällig kaschiert. Häufig sind auch Weichzeichner integriert. Dies sind Mineraloxide, die das einfallende Licht zerstreuen und auf diese Weise dafür sorgen, dass kleine Fältchen weniger auffallen.

CC-Cremes decken stärker ab CC-Cremes sind vom Grundprinzip her genauso aufgebaut wie BB-Cremes. Von diesen unterscheiden sie sich jedoch durch eine stärkere Deckkraft, deshalb auch der Name (CC steht für colour correction oder complexion correction). Sie kombinieren die Eigenschaften einer pflegenden Grundcreme mit denen eines Make-ups. Mit gelblicher Tönung schattiert die Creme dunkle Bereiche, wie etwa Augenringe oder Hautmale. Eine grünliche Schattierung neutralisiert dagegen Rötungen und ist beispielsweise bei geplatzten Äderchen und Couperose nützlich.

DD für die reife Haut

Für reifere Haut gibt es noch einen dritten Alleskönner, die DD-Creme. DD steht für „dynamic do-all“ oder, noch plastischer, für „disguise and diminish“ (tarnen und mindern). Denn diese Cremes decken als Weiterentwicklung der CC-Cremes nicht nur Flecken, Pickel, Fältchen und Rötungen gut ab. Sie enthalten auch Anti-Aging-Wirkstoffe wie Vitamin C oder Aprikosenkernöl, die mit Antioxidantien den oxidativen Stress in der Haut mildern sollen.

Die Anwendung all dieser Cremes ist denkbar einfach: Das Gesicht entsprechend Hauttyp gut reinigen und dann die Creme darauf verteilen. Wer mag, kann noch etwas Puder darüber verteilen: So wird das strahlende Aussehen noch haltbarer.

Quelle: ptaheute

27.06.2022 | Von: Dr. med. Sonja Kempinski | Foto: Westend61/imago-images.de

Gefährliche Stoffe in Kinder-Sonnencremes


Manche Stoffe in Sonnencremes sind gesundheitlich bedenklich.

Eigentlich sollen Kinder-Sonnencremes vor allem eines: Die Kleinen schützen. Öko-Test zeigt nun: Manchmal sind die Cremes aber selbst ein Gesundheitsrisiko.

Besonders hohes Risiko für Sonnenschäden bei Kindern

Ein guter Sonnenschutz ist für Kinder wichtig, denn sie haben ein erhöhtes Risiko für Sonnenschäden. Das hat verschiedene Gründe. In den ersten Jahren ist die Haut dünn und empfindlicher als bei Erwachsenen. Hinzu kommt, dass Kinder oft viel Zeit im Freien in der Sonne verbringen. Die Kinder selbst haben noch kein Bewusstsein für die Gefahren durch UV-Strahlung. Es liegt also an den Eltern, für einen Rundum-Sonnenschutz zu sorgen.

Bedenkliche Inhaltsstoffe in Sonnencremes

Was viele Eltern nicht wissen: Der gut gemeinte Sonnenschutz ist oft selbst gesundheitlich nicht unbedenklich. Das ergab zumindest eine Untersuchung von 21 Sonnencremes für Kinder und Babys durch Ökotest. Zwar bestanden neun der Cremes den Test mit der Beurteilung „sehr gut“. Bei vier Sonnencremes entdeckten die Tester*innen aber potenziell gefährdende Inhaltsstoffe. Und fünf Sonnencremes fielen sogar komplett durch. Als bedenklich stufte Ökotest beispielsweise Substanzen ein, für die Hinweise auf hormonelle Wirkungen vorliegen. Manche Stoffe werden als kritisch eingestuft, weil sie noch nicht ausreichend medizinisch erforscht sind, zum Beispiel Nanopartikel. Auch Konservierungsmittel und Kunststoffverbindungen sind oft bedenklich.

Von Nano-Partikel bis PEGs

Wie kann die Verbraucher*in sich also schützen? Oft hilft schon der Blick auf die Verpackung. Zu den Risikostoffen zählen zum Beispiel

·         Homosalat, weil es vielleicht Leber, Nieren und die Schilddrüse schädigt

·         Octocrylen, weil es eine Vorstufe für das wahrscheinlich krebserregende Benzophenon ist

·         Titandioxid und Zinkoxid, weil es sich dabei um Nano-Partikel handelt

·         Polyethylenglykol-Verbindungen (PEGs), die als Emulgatoren eingesetzt werden und die Haut empfänglicher machen für Fremdstoffe.

Wer sich nicht selbst mit den Inhaltsstoffen in den Sonnencremes auseinandersetzen möchte, lässt sich am besten in der Apotheke vor Ort beraten.

Quelle: ökotest.de

24.06.2022 | Von: Julian Killisperger | Foto: LightField Studios/Shutterstock.com

Sicher plantschen im Garten-Pool


Kleine Kinder lassen sich vom höheren Rand eines Framepools nicht aufhalten.

Planschbecken und Framepools sprießen jetzt im Sommer wie Pilze aus dem Boden. Klar, was gibt es für Kinder Schöneres, als im eigenen Garten im Wasser zu plantschen? Damit kein Unglück passiert, sollten Eltern jedoch einige Sicherheitsaspekte beachten.

Ein hoher Rand hält Kinder nicht auf

Jährlich ertrinken bis zu 200 Kleinkinder in Europa, viele davon im heimischen Garten. Denn selbst ein Miniplanschbecken mit wenigen Zentimeter Wassertiefe ist gefährlich für die Kleinen. Rutscht das Kind aus und gerät es mit dem Kopf unter Wasser, kann es leicht ertrinken.

Immer beliebter werden auch die aufstellbaren Framepools. Diese haben einen relativ stabilen Rahmen und erreichen eine Wassertiefe von bis zu einem Meter. Wer glaubt, der hohe Rand schütze Kleinkinder vor dem Ertrinken, irrt. Denn Kinder sind besonders findig darin, überall hin zu gelangen. Schnell haben sie einen Gegenstand an den Rand des Aufstellpools geschoben, klettern daran herauf und drohen, über den Rand ins Wasser zu fallen.

Schwimmhilfen schützen nicht vorm Ertrinken

Wer sich und seinem Nachwuchs im heißen Sommer ungetrübten Badespaß gönnen möchte, sollte deshalb folgende Sicherheitsvorkehrungen treffen:

  • Den Pool immer so aufbauen, dass er gut sichtbar ist. Auch Sonnenschirme oder Paravents dürfen die Sicht auf die badenden Kinder nicht behindern.
  • Kinder niemals unbeaufsichtigt baden oder plantschen lassen. Kleine Kinder können auch bei niedrigem Wasserstand innerhalb weniger Minuten ertrinken.
  • Schwimmhilfen bieten keinerlei Schutz gegen Ertrinken und ersetzen die Aufsicht durch die Eltern nicht.
  • Kletterhilfen aus der Nähe des Pools entfernen. Dazu gehören z.B. Hocker, Getränkekisten und Gartenstühle- oder -liegen.
  • In größeren Pools oder im Schwimmbad sollten sich Kleinkinder immer in Reichweite (Armlänge!) eines Erwachsenen befinden.
  • Traditionelle Swimmingpools immer mit einem Zaun mit selbstschließender Tür umgeben. Auf diese Weise können Kinder nicht unbemerkt hineingelangen.
  • Sind Pool oder Plantschbecken nicht in Gebrauch, sollten sie kein Wasser enthalten. Wer das Wasser drin lässt, muss im Garten spielende Kleinkinder permanent beaufsichtigen.

Nicht vergessen sollte man auch andere Wasserstellen im Garten. Regentonnen, Gartenteiche oder sogar Vogeltränken können Kleinstkindern schnell zum Verhängnis werden. Wer kleine Kinder im Haus hat, sollte diese Wasserstellen sicher abdecken und Vogeltränken außerhalb der Reichweite von Kindern anbringen.

Quelle: Ökotest

23.06.2022 | Von: Dr. med. Sonja Kempinski | Foto: Anna Brusnicyna/shutterstock.com

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